Blog-Info

Kommunikation und Informationsvermittlung haben sich gewandelt – dank des Internet-Protokolls. Mit der Digitalisierung verändert sich die Gesellschaft und unser Verständnis von demokratischer Mitwirkung. Erwartungen an die Arbeitswelt und Vorstellungen von Sinn und Werten sind heute andere als in den Anfängen des Internet. Dabei sind wir noch immer erst am Anfang einer digitalen Revolution.

Ich arbeite seit Beginn meiner beruflichen Laufbahn in der Medienbranche, deren Geschäftsmodelle eine relativ lange, konstante Tradition haben und heute von Disruption bedroht sind. Die Branche kämpft seit ca. 1995  mit der Erfindung neuer Existenzgrundlagen. Zu dick war die Wohlstandskomfortzone etablierter Medienorganisationen, zu sicher das Selbstverständnis von Journalisten, die Interpretationshoheit für sich  reklamierten. Selbstzufriedenheit bringt auch keine ehrgeizigen Manager hervor.

Die Welt der Medien bewegte sich weiter. Sie pulsiert heute in sozialen Medien, Google, Smart Technologies, Industrie 4.0,  Big Data und Big Brother in the Clouds. Die wichtigsten Medien gehören heute Technologiefirmen.

Das Traumpaar: Identität und Veränderung

Identität drückt sich in Haltungen aus. Haltungen können Veränderungen ermöglichen und fördern, Haltungen können Veränderungen aber auch blockieren und Unternehmen die Existenzgrundlage entziehen. Disruptive Technologien gefährden Unternehmen und bieten neue Chancen.  Es liegt an den Menschen, die dafür sorgen, dass Chancen genutzt oder nicht genutzt werden können. Eine enorme Herausforderung für das Management. Und aktuelles Themenumfeld dieses Blogs.

Mein Background – eine Kurzbio

Hochschulabschluss Germanistik, Philosophie und Politische Wissenschaften in Berlin. Seit 1991 im Verlagsbereich tätig, Volontariat im Buchverlag, IWT Verlag in Vaterstetten. Mein erstes Lektorat über das Binäre Zahlensystem! Ich bin nicht davongelaufen.

Der weitere berufliche Werdegang war von freiwilligen und unfreiwilligen Veränderungen geprägt. In die Kategorie „unfreiwillig“ gehören diverse Verlagsverkäufe, die meine berufliche Biografie beeinflusst haben, das Platzen der Dot-Com-Blase und eine Heuschreckenplage. Die freiwilligen Veränderungen haben mit Mut oder Leichtsinn zu tun – das muss ich mir noch überlegen. Sicher bin ich mir aber in diesem Punkt: Medien erfordern Wandel – permanent.

Weiter in Stichworten: Herstellerin bei IWT/MITP (der Buchverlag wurde an International Thomson Publishing verkauft), erste Buchveröffentlichung zu MS Word 5.5 und Übersetzungen von Computerhandbüchern aus dem Amerikanischen. Lektorin und Programmleiterin bei Markt+Technik, anschließend freiberufliche Autorin, Redakteurin, Übersetzerin und Beraterin, in dieser Zeit diverse Buchveröffentlichungen und Übersetzungen im IT-Umfeld und Artikel für diverse Magazine. Seit 2000 Chefredakteurin und Geschäftsführerin bei „Internet Cool Guide“ (hier nun die Dot-Com-Blase), Chefredakteurin VNUnet, etwas später Verlagsleiterin Online bei VNU Business Publications Deutschland , danach Gesamtverlagsleiterin für VNU (Publikationen: PC Professionell, Internet Professionell u.a. 2007 Wechsel zu AZ Medien AG/Schweiz als Fachverlagsleiterin. Rückkehr nach Deutschland 2010 ,  Verlagsleiterin/Mitglied der Geschäftsleitung bei Konradin Medien GmbH (Special-Interest-Zeitschriften bild der wissenschaft, DAMALS und natur). Seit 2013 bis Ende 2015  Leiterin des Verlagsbereichs/Mitglied der Geschäftsleitung der galledia ag in Zürich.

Aktuell Head of Publishing bei PRIME PUBLIC MEDIA AG in Zürich (medizinische Fachinformation und Fortbildung für Ärzte) und Studentin in der Quadriga-Hochschule in Berlin (Human Ressources).

Warum Studium?

Wenn Unternehmen fit sein wollen für kürzere Innovationszyklen, dann müssen ihre Mitarbeiter fit dafür sein, beginnend beim Management. Führungskräfte benötigen im Spannungsfeld zwischen Ergebnissicherung und Business-Development eine qualitativ andere Unterstützung für die Bewältigung ihrer komplexen Aufgaben , als dies gemeinhin in Unternehmen vorgesehen ist (pauschalisiert ausgedrückt). Ich befasse mich mit der Frage, welche Unterstützungsleistungen für Führungskräfte institutionalisiert erbracht werden müssten, um  die komplexen Herausforderungen in dynamischen Unternehmensumgebungen auf allen Ebenen (Prozesse, Organisation, Mitarbeiter, Finanzen, Technologie etc.) handhabbar, strategie-orientiert und flexibel zu meistern. Dies könnte neue Funktionen in der Organisation schaffen – HR ist hierfür ein möglicher Ausgangspunkt, mit dem ich mich beschäftige.

Ein Forschungsprojekt an der Quadriga weist in diese Richtung.

Diverse Vorträge für die Deutsche Fachpresse, Medieninstitut Verband Schweizer Medien und Akademie der Deutschen Medien  u.a. zu denThemen Online-Geschäftsmodelle, Print-Online-Organisation, Online-/Print-Redaktion.

Präsentationen & Downloads auf Slideshare

In diesem Blog vertrete ich private Meinungen.

Kontakt siehe hier.

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