Buchempfehlung: Social Location Marketing von Simon Salt

Foursquare, Gowalla, Friendticker, Facebook, Google – sie alle tun es. Sie orten mobile Nutzer und bieten ihnen lokale Informationen und Services. Social Media-Experte Simon Salt erklärt Nutzermotivationen, Funktionsweisen der Location Based Services und die umfassenden Implikationen der sozialen Aspekte solcher Applikationen für Unternehmen. Weiterlesen

Ausgespielt? Social Location Services formieren sich… und die Medienhäuser dösen

Der 2009 gelaunchte Social Location Sharing-Dienst Gowalla galt als innovativer, stylischer Vorreiter für soziale Applikationen, die Elemente der Spieltheorie zur Gestaltung der User-Experience einsetzen. Nach der Übernahme durch Facebook gehen nun im Januar 2012 die Lichter in Austin aus. Die „App der Herzen“ wird eingestellt. Weiterlesen

Tools und Basis-Know-how zur Geschäftsmodell-Entwicklung: „Business Model Generation“ – eine Buchempfehlung

„Ich will endlich funktionierende Geschäftsmodelle kennenlernen!“ Diesen Satz höre ich in fast jedem Seminar, bei jedem Kongress und sonstigen Zusammenkünften von Verlagsmitarbeitern – seit Jahren.

Ich bin immer wieder erstaunt, mit welcher Leichtigkeit einerseits dieser Begriff Geschäftsmodell verwendet wird, und wie häufig andererseits im Verlagsgeschäft Ansätze und Ideen versanden oder gegen die Wand gefahren werden. Was mit Geschäftsmodell gemeint ist, bleibt oft im Nebel. Selten kommt eine holistische Sicht auf das Spektrum der Anforderungen an solche Modelle zum Vorschein. In der Regel soll es einfach um gute Beispiele aus anderen Verlagen gehen. Gute Beispiele gibt es ja nun viele, aber was heißt das schon? Was in dem einen Haus als Erfolg gewertet wird, kann in einem anderen Unternehmen schnell abgehakt sein. Und so ist man nach einer Revue guter Beispiele vielleicht inspiriert, ein Geschäftsmodell jedoch verlangt mehr als gute Produktideen. Weiterlesen

People, Planet, Profit – 20 Prognosen zum Arbeitsplatz 2020

Soziale Medien sind mehr als eine Reihe neuer Technologien. Sie bringen eine kulturelle Revolution, die den Arbeitsplatz der Zukunft essentiell prägen wird. Corporate-Learning-Profis Jeanne C. Meister und Karie Willyerd entwerfen in ihrem Buch „The 2020 Workplace“ eine Vision der neuen Bedingungen, unter denen Unternehmen in der nahen Zukunft ihre Attraktivität für Bewerber und Mitarbeiter entwickeln müssen. Weiterlesen

Kulturwandel folgt auf Veränderung – nicht umgekehrt

„Unternehmen müssen ihre Kultur verändern“. Gut, dass wir darüber einmal sprechen. Was genau muss sich denn ändern? Mögliche Antworten: „Mehr Transparenz! Weniger Kontrolle! Mehr Aufgeschlossenheit! Flachere Hierarchien! Mehr Eigenverantwortung! Mehr Vernetzung! Modernere Technik!“ Diese Liste ließe sich noch um viele weitere Punkte erweitern, aber das bringt so nichts. Weiterlesen

„Die virtuelle Welt ist keine Fake-Welt – sie ist Non-Fiction-Gaming“

Gamification stand neben den Themen Mobilität, Self-Publishing und Transmedia-Storytelling auf der Innovations-Agenda der diesjährigen Buchmesse.

Der Begriff Gamification ist bereits 2010 „gehyped“ worden, fand allerdings noch keine breite Aufmerksamkeit in der Buchbranche. Gamification ist ein unterstützendes Konzept, das Spielemechaniken mit Marketing und Produktentwicklung verbindet. Weiterlesen

Buchmesse 2011: Wie wäre es mit Innovation durch Kooperation?

Verlage waten bei ihren Innovationsaufgaben häufig durch den Morast starrer Strukturen, die schnelle Transformation zu neuen Workflows und neuen Produkten ausbremsen.

Derweil erblüht eine neue, kreative Start-up-Szene, die einfach macht. Also Augen auf – neue Chancen für Kooperationen! Weiterlesen

Vortragsskript: Fachmedien in der digitalen Welt – Die Bedingungen neuer, digitaler Geschäftsmodelle für Fachmedien

Die Frage nach der zukünftigen Monetarisierung von Fachinformationen ist nicht mit dem vorgreifenden Erfinden neuer Erlösmodelle zu beantworten, sondern die Antwort ist nur in einer mutigen, aufgeschlossenen und ganzheitlichen Herangehensweise an Veränderungen herauszufinden.

Dies ist meine These, der viele traurige Geschichten um vereinzelte Initiativen oder isolierten Produkt-Entwicklungen im digitalen Umfeld in ansonsten traditionell operierenden Fachinformationsverlagen zugrundeliegen. Weiterlesen

Forum Zukunft – Kommentar zur Zukunftskonferenz 2011: Eine Branche ohne Visionen?

Ich darf sagen ich war überrascht. Überrascht von offenen Diskussionen, die nicht zuletzt aufgrund der Präsenz fast aller Branchenvertreter und der Repräsentanten aus Unternehmen unterschiedlicher Größenordnung und unterschiedlicher Aufgabenprofile und Generationen ungewöhnlich lebendig, offen und kompetent geführt wurden. Solche Situationen sind selten. Weiterlesen

„…und verändere ganz nebenbei die Welt“ – Betreibt TOM’s Shoes ein faires Marketing?

Promis als Evangelisten, eine rührende Story, Wohltätigkeit und ein rhetorisch begabter und visionärer Surfertyp als Firmengründer – was braucht es mehr, um im Fahrwasser sozialen Unternehmertums erfolgreich zu sein? Weiterlesen

Vortrag AKEP Jahrestagung 2011: Durchstarten oder Crashkurs – auf dem Weg zum medial diversifizierten Verlag

Crashkurs hat einerseits die Wortbedeutung Intensiv- oder Schnell-Kurs, andererseits steht es auch für Kollisionskurs. Sich schnell und flexibel im Unternehmen auf Veränderungen einstellen zu können, setzt Change-Routine voraus. Nur die wenigsten print-fokussierten Medienhäuser haben – im Gegensatz zu den meisten Technologie-Unternehmen – eine Kultur des Wandels etabliert. In solchen von langjährigen Traditionen geprägten Umgebungen sind Veränderungen nicht ohne innere und äußere Konflikte denkbar. Veränderungen erzeugen Unbehagen, Unsicherheiten, Reibungen, Trauer. Das ist unbequem und kann sich sogar zu existenziellen Risiken hochschaukeln. Aber Veränderungen können auch einen Spirit des Aufbruchs und neuer Motivation erzeugen. Und um die Bewältigung dieser Gratwanderung soll es im Folgenden gehen. Weiterlesen

Kommentar zum Kongress der Deutschen Fachpresse 2011 – Veränderung beginnt im Kopf


„Etwas mehr Begeisterung, bitte!“ Das würde ich gerne so manchem Kollegen aus der Verlagsbranche auf den Weg geben. Klar, es gibt keine fertigen Rezepte. Sicher, die Situation ist komplex. Und zugegeben: Was sich letztlich durchsetzen wird, ist noch offen. Aber Begeisterung für eine Sache war schon immer der erste Motivator für die Entwicklung großartiger Ideen. Weiterlesen

Update: Gratis-Mini-Ebook zum „Facebook Marketing Buch“

Zum „Facebook Marketing Buch“ von Alison & Dan Zarrella stellt der O’Reilly Verlag ein Schnupper Ebook zum kostenlosen Download zur Verfügung.

Das 10-seitige PDF enthält grundlegende Tipps und Hinweise über Facebook und seine Mechanismen. Darüber hinaus informiert ein detailliertes Inhaltsverzeichnis über die weiteren Themen des Print-Buches.

Eine digitale Komplettausgabe des Print-Buches wird nach Auskunft des Verlags ebenfalls demnächst erscheinen.

Geschäftsmodell-Entwicklung: Innovation, Inspiration oder Infarkt?

Innovationen sind mehr als gute Ideen. Sie müssen sich als komplexe Geschäftsmodelle bewähren. Geschäftsmodell-Entwicklung bedarf heute fortwährender Hinterfragung und Nachbesserung. Jedes existierende Geschäftsmodell ist ein Prototyp des Folgenden. Eine fragile Balance zwischen Dynamik und Kontinuität.* Weiterlesen

Turbo-Einstieg ins praktische Marketing auf Facebook: Dan Zarrellas „Facebook Marketing Buch“ jetzt in Deutsch

Wissenschaftlern mangelt es ja häufig an praxisorientierter Bodenhaftung. Das scheint niemanden wirklich zu stören. Dan Zarrella macht es umgekehrt. Als erfahrener Social-Media-Marketeer bezeichnet er sich selbst gerne als „Social Media Scientist“ und befasst sich mit allerlei mühsamen Analysen über die Erfolgsrezepte effektiver Kommunikation in sozialen Medien. Ganz und gar nicht mühsam dagegen gibt sich seine neueste Buch-Publikation, „Das Facebook Marketing Buch“, das nach seinem erfolgreichen „Social Media Marketing Buch“ jüngst bei O’Reilly erschienen ist (und an dem ich wieder die Freude hatte mitzuwirken). Weiterlesen

„Wer sich zuerst bewegt, hat verloren“ – Fachmedien in den Spannungsfeldern ihrer Existenz

Mal ganz pauschal: Fachmedien hätten ja eigentlich euphorischer auf die Digitalisierung der Medien reagieren können. Fachinformation und Internet – da fächern sich doch die Optionen nur so auf: Targeting, Communities, Long-Tail-Geschäftsmodelle, exklusive Datenbanklösungen, Lead-Generierung, E-Conferencing, E-Learning – alles inzwischen out of the box, vom User gelernt, gewünscht, vermisst. Kein Grund über Dinosaurier-Mentalität zu unken. Fachmedien existieren häufig in einer Art „Mediatop“, dessen Ökosystem auf einer sensiblen Balance diverser Einflussnehmer beruht. Weiterlesen

Klarseher und Media-Eminenz Barry Diller im Interview auf der SXSW

Ein Mann, der auf den Punkt kommt: Barry Diller ist eine graue Eminenz hinter den Medien-Kulissen. Aktuell agiert er als Expedia-Vorstandsvorsitzender. Bis Dezember war er CEO von IAC, einem Unternehmen, das über 50 Internet-Unternehmen beherbergt, darunter Match. com, Citysearch, The Daily Beast, Vimeo, Ask.com. Vor der Gründung IAC war er tätig für ABC Entertainment, Fox. Inc, QVC, Paramount Pictures Corporation, zu deren Gruppe wiederum Unternehmen wie Simon & Schuster und SEGA Enterprises gehörten. Keine Frage, Barry Diller hat in den letzten 20 Jahren diverse Transformationen in der gesamten Medienlandschaft mitgeprägt. Weiterlesen

Die Kunst zu betören : Ein 10-Punkte-Programm nach Guy Kawasaki

Guy Kawasaki sprach in Anlehnung an sein neues Buch,”Enchantment”, über die Kunst, Kunden, Produkte und Mitarbeiter positiv zu beeinflussen. Für diese umfassende Form der Positivbeeinflussung verwendet er den Begriff Enchantment (dt.: Bezauberung, Betörung). Enchantment besteht aus drei Komponenten: vertrauen, gefallen und erfreuen (Trust, Likeability, Delightfulness). In 10 Kernpunkten beschreibt Kawasaki in seiner Rede auf der SXSW Interactive 2011 das „Echantment-Instrumentarium“- eine nette Mischung aus Lebenstipps, Management-Basics und Verkäufer-Know-how. Weiterlesen

SXSW 2011: Verkäufer oder Reporter? Unternehmen als Publisher

Man setze einen „traditionellen Journalisten“ (Tom Ashbrook) mit ein paar Marketingleuten diverser Unternehmen zusammen und lasse sie über das Spannungsverhältnis zwischen Journalismus, Corporate Press und Social Media diskutieren. Zündstoff garantiert. Ergebnisse kaum.
Weiterlesen